Fyrverkerikonsert

Vergangenen Mittwoch durften wir eines der kulturellen Highlights der KTH erleben: Jährlich spielen Big Band und Orchester der Hochschule in einem gro�en Konzert im Innenhof der Universität. Der Eintritt war frei, das Wetter war toll (aber der Wind kalt), und so konnten wir eine Mischung von Klassikern und modernen Stücken genie�en. Highlight war schlie�lich Händels Feuerwerksmusik, die mit einem Feuerwerk untermalt wurde (Bilder).

Nun ist es schon fast ein Monat…

…und wir haben schon einiges erlebt und gesehen. Nachdem wir unsere Krankheit überwunden hatten, haben wir viele Tage im Freien genutzt, solange es noch einigermaÃ?en warm und sonnig ist.

Steffis Eltern waren inzwischen hier und haben uns noch einige Sachen gebracht. Da sie mit dem Auto unterwegs waren, nutzten wir die Gelegenheit zu einem Ausflug in den weltgröÃ?ten IKEA – um ein breiteres Bett zu besorgen. Nun schlafen wir auf immerhin 140 cm und wachen nicht mehr verspannt morgens auf!

Gemeinsam mit ihnen waren wir auÃ?erdem übers Wochenende auf Gotland, der gröÃ?ten schwedischen Insel (Bilder). Dort durften wir eine schöne Insel erleben – und die Tatsache, dass die Urlaubssaison am 31.8. endet. Viele Läden und Restaurants geschlossen, sogar die Höhle macht für den “Winter” zu. Gotland lebt vom Tourismus. Doch auch in Stockholm durften wir an der einen oder anderen Stelle das Saisonende schon erfahren.

Zwei Ausflüge nach Sigtuna bzw. Uppsala unternahmen wir ebenfalls. Sigtuna, ca. 30 Minuten nördlich von Stockholm gelegen, verzaubert mit seinem Kleinstadt-Flair. Sehr beschaulich, gemütlich und mit einem hervorragenden Restaurant. Das �rtchen zeigt sich unbeeindruckt von der benachbarten Gro�stadt (Bilder).

Uppsala dagegen beansprucht für sich DIE Studentenstadt zu sein. Und tatsächlich ist die Uni dort allgegenwärtig (übrigens die älteste Skandinaviens) und protzt mit einigen alten Prachtbauten. Nichtsdestotrotz konnte uns das Städtchen nicht überzeugen, die Erwartungen waren ob des ganzen Lobes, das wir im Vorfeld über Uppsala hörten, wohl etwas zu hoch. Zu gewöhnlich zeigte sich das Ã?rtchen und die Innenstadt, die fraglos Atmosphäre hat, aber in der das Wow auf sich warten lieÃ?. Es hat nicht die Kulisse der Stockholmer Altstadt, es hat nicht mehr Lebendigkeit oder Einzigartigkeit als andere Orte, es hat nicht einen besonderen Flair wie Sigtuna. Vielleicht muss man sich bei einer der vielen Veranstaltungen, die dort stattfinden, noch überzeugen lassen. Der Eindruck stand übrigens schon, bevor wir zum Auto zurückkehrten – dass dieses im Moment unserer Rückkehr gerade auf einen Abschleppwagen geladen wurde, verstärkte diesen lediglich… Aber wir lernten etwas, was uns später auch ein schwedischer Nachbar bestätigen sollte: Schweden sind überrascht, entsetzt, wenn man sie auf der StraÃ?e anspricht. Und versuchen das dann auch so schnell wie möglich wieder los zu werden. So geschehen, als wir uns am Parkplatz bei einer Passantin erkundigten, was denn das Schild dort zu bedeuten hätte (einige Zeilen Text, irgendwelche Daten). Sie versicherte uns, dass erst ab dem nächsten Tag Parkverbot gelte und wir problemlos dort parken könnten… offensichtlich stimmte das nun nicht. Nachmittags begann dort der Aufbau für ein Kulturfest, das Auto stand im Weg. Glück nur, dass wir im richtigen Moment kamen und das Auto direkt wieder übernehmen konnten. Mal sehen, ob noch eine Rechnung kommt! Nichtsdestotrotz, einige Bilder.

Nach ca. einer Woche verabschiedeten wir Steffis Eltern wieder und entspannten seitdem etwas. Der Alltag in der Uni nimmt zu, Parties wollen gefeiert werden usw. Dazwischen machen wir uns immer mal wieder auf den Weg in die Stadt, um ein neues Eckchen zu entdecken.